Unendliche Weiten – ich seh den Sternenhimmel

Ich hatte schon mal einen Beitrag zu diesem Thema geschrieben, aber ich kann es einfach nicht lassen den Himmel zu fotografieren wenn ich im Norden bin. Abseits der großen Städte hat man nicht mit der Lichtverschmutzung zu kämpfen, so wie hier im Ruhrgebiet. Ich habe immer mal versucht hier einen Blick auf die Milchstraße zu werfen, aber es gelingt bei dem ganzen Umgebungslicht hier einfach nicht. In diesem Fall war ich in Grube an der Lübecker Bucht. Wenn dort die Nächte sternenklar sind, ist es ein wunderbares Schauspiel, wenn man den Blick nach oben richtet. Der Juli und der August sind die Monate, in denen man fast eine Garantie für Sternschnuppen hat. Auf einigen meiner Bilder sind die dann auch wunderbar als durchgezogene Linie zu sehen. Wenn die Linie regelmäßige Punkte aufweist, handelt es sich um einen Flieger.

Nachthimmel an der Lübecker Bucht

Nachthimmel an der Lübecker Bucht mit einer Sternschnuppe

Nachthimmel an der Lübecker Bucht

Die Milchstraße und eine Sternschnuppe

Nachthimmel an der Lübecker Bucht

Hier kann man sehr gut den Flieger sehen

Nachthimmel an der Lübecker Bucht

Nachthimmel an der Lübecker Bucht

 

Heute Nacht sind mit etwas Glück reichlich Sternschnuppen unterwegs…

http://www.welt.de/wissenschaft/article157563558/Perseiden-2016-die-Nacht-der-Sternschnuppen-naht.html

Der Ruf der Hauptstadt

In der kommenden Woche geht es wieder in die Hauptstadt, um dort die noch fehlenden Bilder für mein Projekt zu machen. Zu meinem Projekt kommt demnächst noch ein eigener Blogbeitrag. Nach allem Stress bei meiner letzten Reise nach Berlin, hatte ich mir eigentlich geschworen wieder mehr zu fliegen und nicht die Bahn zu nehmen. Es war nur eine Idee, denn das Angebot der Bahn war doch zu verlockend. Den Schaden vom Hochwasser hatte man ja beseitigt – aber nun schüttet man seit Tagen Beton unter die Schienen über dich fahren möchte. Nun ja, dann war das mal wieder nichts. Den Film von meinem letzten Besuch in Berlin schaue ich immer wieder gerne an.

Berlin S-Bahn

Berlin S-Bahn

Plakat in Berlin

Plakat in Berlin

Hackesche Höfe

Hackesche Höfe

Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt – Thank you for travelling with Deutsche Bahn

Eigentlich gilt meine Spezies seit Jahren als ausgestorben oder gibt es doch noch andere Menschen die regelmäßig Bahn fahren und das bislang gern getan haben? Vielleicht sollte ich lieber sagen: Gern gefahren sind. Beginnen wir von vorne …
Vor gut vier Wochen, also etwa schon einen Monat nach dem grossen Hochwasser, habe ich online nach Tickets bei der Bahn geschaut. Es sollte Essen-Berlin-Essen mit einigen Tagen Aufenthalt in der Hauptstadt werden. Es ist nicht das erste Mal und es wird auch nicht das letzte Mal sein das ich diese Strecke mit der Bahn fahre.
Das Ticket in der Tasche habe ich dann meinen Termin in Berlin geplant und habe, als hatte ich es geahnt, einen zeitlichen Puffer eingebaut falls mit der Bahn mal etwas nicht klappen sollte. Auf dem Ticket steht als Ankunftszeit 11:08 Uhr, also habe ich meinen Termin schon einmal auf 13 Uhr gelegt. Im Zug erfahre ich dann das wir erst um 12:08 in Berlin sind.
War ja Hochwasser und die Strecke muß neu gemacht werde. Schon klar aber warum steht das dann nicht bei der Buchung oder im Ticket wenn das schon länger feststeht? Wir haben dann noch irgendwo in der Steppe angehalten und wurden dann wegen einem Weichenschaden umgeleitet. Am Ende war es fast 13 Uhr als ich in Berlin angekommen bin und musste dann auch noch mit S- und U-Bahn weiter. Leider war ich dann doch zu spät dran.
Schöner Mist aber das habe ich ja noch hingenommen. Wirklich geplatzt ist mir der Kragen dann heute. 🙁
Geplant sollte die Rückreise um kurz nach drei starten. Gegen elf kommt dann eine Mail der Bahn das die Verbindung gestrichen wurde und ich mich mit dem Service in Verbindung setzen soll. Den eben bestellten Kaffee runter gestürzt, zum Hotel den Koffer holen und dann ab zum Hauptbahnhof.
Da scheinen noch mehr Züge gestrichen worden zu sein, die Schlange am Bahnschalter reicht bis nach Grunewald. Endlich dran sagt die nette Dame das der Zug in 9 Minuten schon fahren würde, also gute 1,5 Stunden vor der Zeit die im Ticket steht. Wenn ich das nächste Mal wieder mit der Bahn fahre, werde ich Knochen in die Luft werfen und das Orakel befragen um zu erfahren wann mein Zug fährt. Die Zeit auf dem Ticket jedenfalls kannst du vergessen. Auf meine Frage was denn mit meiner Reservierung sei, bekam ich angesagt das sich da natürlich nichts ändern würde. Ich hätte ja dafür bezahlt. Das Messer zeischen den Zähnen, mehr fallend als laufend, bin ich dann zum Gleis gehetzt. In Berlin, bei einem Bahnhof auf drei Etagen ist das nicht immer der nächste Weg.
Jaaaaaaaaaaaaaaaaa das blöde Ding fährt wegen den Schäden vom Hochwasser nicht nur 1,5 Stunden länger, nein wir starten auch verpätet. Endlich, der Zug kommt aber leider nicht auf Gleis 6 sondern auf Gleis 5. Alles rüber.
Da ist er endlich und ich finde meinen Wagen nicht. Der Schaffner hat auch keine Ahnung wo Wagen 9 ist. Passiert mir auch immer wenn ich in die Garage schaue, Wagen neun steht immer woanders und dann finde ich den nicht. Ich bin dann in den nächsten Wagen rein und habe mich dann vorgekämpft bis zu meinem Wagen. Die Wagen sind in umgekehrter Reihenfolge zusammen gestellt worden. Dazu sage ich jetzt nichts. Wir fahren und ich stehe im Wagen (9) vor mir Schüler, hinter mit Schüler. Nichts geht mehr.
Gefühlte dreissig Schulklassen hatten den Wagen mit Beschlag belegt und natürlich auch meinen Sitz in Anspruch genommen. Die haben ihren Wagen auch nicht gefunden. Also habe ich mir meinen Sitz erkämpft um dann wenige Augenblich später zu bemerken das ich zwar auf dem richtigen Sitz saß, der aber nicht für mich reserviert war. Also warten bis der Schaffner kommt und das Ganze aufklären kann. Er kam aber aufklären konnte er nichts. Mein Platz war offensichtlich doppelt vergeben worden. Arbeiten die bei der Bahn noch mit Strichlisten? Wenn die Lufthansa so arbeiten würde, müssten wir hier ständig einen Helm tragen.
In drei Monaten werde ich meiner Miles&More Karte weitere Milen gönnen und fliegen.
Nachtrag:
Den Artikel habe ich im Zug geschrieben. Wegen einem Böschungsbrand gabe es einen unerwartetet Stop und wir wurden dann umgeleitet. Zusätzlich zu den 1,5 Stunden kamen dann deswegen noch einmal über 20 Minuten dazu. Fast hätte ich vergessen zu erwähnen das leider kein Restaurant im Zug verfügbar war. Immerhin hatte man uns darauf hingewiesen und uns nicht suchen lassen.
Wenn einer eine Reise macht …

Na, det is Boulette!

Es ist einfach unglaublich. Da war ich schon sooooo oft in unserer Hauptstadt und habe die berühmte Berliner Luft geschnuppert. So ist es dann, einmal mehr, der Berliner Dialekt der mich schmunzeln liess. Irgendwie habe ich von jeder Reise eine Anekdote zu berichten. Alle Geschichten kann und will ich ich dem geneigten Leser nicht zumuten aber dette hier, det is echt schick.

Die Stadt Berlin und auch das Ruhrgebiet, verbuchen beide die Currywurst als Kulturgut der eigenen Region. So findet man im Ruhrgebiet zahlreiche Sagen und Legenden über die Entstehung der Currywurst. In Berlin ist es nicht anders, so findet man z.B. in Charlottenburg ein Schild auf dem über die Erfindung der Currywurst an jenem Ort berichtet wird.

Wie auch immer, versuche ich bei jedem Besuch in Berlin dieses gemeinsame Stück Kultur zu inhalieren. So stehe ich also, vor ein paar Tagen, an einem Imbiss am Alexanderplatz an. Neben mir zwei Engländer, die versuchen Hamburger und Cheeseburger zu bestellen.

„Sorry, no Hamburger and no Cheseburger!“ war die Antwort der Bedienung.
Einer der beiden zeigte voller Hoffnung auf die in der Auslage befindlichen Frikadellen.
„Oh and what´s this ?“
„Det? Na det is Boulette !“

Damit war alles gesagt. Die beiden haben dann irgendwas bestellt und ich bin mit einem breiten Grinsen und meiner Currywurst davon gezogen. So schön kann ein Besuch im Imbiss sein.

Ick danke, det Leben kann so jeil sein 🙂

Hauptbahnhof Berlin

Hauptbahnhof Berlin

Kühlerfigur

Bentley Autohaus – Unter den Linden

Bentley

Bentley Autohaus – Unter den Linden

Seifenblasen am Hackeschen Markt

Seifenblasen am Hackeschen Markt

Der Himmel über Berlin - Hackesche Höfe

Der Himmel über Berlin – Hackesche Höfe

Q206  Friedrichstrasse

Q206 Friedrichstrasse

 

Die komplette Bilderstrecke findet ihr in den nächsten Stunden Flickr (der Link rechts oben). Videos und einen guten Teil der Bilder habe ich auch in einem Video bei Youtube eingestellt.

http://www.youtube.com/watch?v=pMgZxdK6Wyc

Hausmusik

Momentan hänge ich ein wenig hinterher mit der Nachbearbeitung meiner Bilder. Mein Chor wartet auf die Bilder der Chorfahrt, das Brautpaar wartet auf die Bilder der Hochzeit und ich habe noch einen riesigen Berg an Bildern aus Hamburg, die ich auch so gerne berarbeiten möchte.

Ich mag dieses Bild von der Chorfahrt, wir machen unsere Musik halt selber. Das ist auch gut so 😀

Hausmusik

Solo

Die Bilder der Chorfahrt kommen noch, versprochen 🙂

 

 

Zurück aus Hamburg

Jetzt bin ich drei Tage wieder hier aber es ist noch da. Das Gefühl etwas neues erlebt, ja etwas bewegt zu haben. So habe ich am Sonntag noch einmal ein wenig mit Fensterlicht gespielt. Wirklich cool sind die 50mm, die rocken einfach. Meine Kinder mussten mal wieder als Models herhalten aber für die Bilder aus Hamburg brauche ich einfach noch ein paar Tage. Es sind sooooo viele Bilder die angesehen und sortiert werden wollen. Die wenigen Bilder der Kinder haben da kaum Zeit benötigt. Es wird Zeit das ich meinen Stapel hier abarbeite, die letzten zwei Wochen hatte ich verdammt wenig Zeit mich um meine Bilder zu kümmern.

20130317_TS_20130317_TS__DSC7066_HAMBURG-2_unbenannte Fotosession

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20130317_TS_20130317_TS__DSC7124_HAMBURG-2_unbenannte Fotosession

20130317_TS_20130317_TS__DSC7131_HAMBURG-2_unbenannte Fotosession

20130317_TS_20130317_TS__DSC7141_HAMBURG-2_unbenannte Fotosession 20130317_TS_20130317_TS__DSC7049_HAMBURG-2_unbenannte Fotosession

 

Ich habe es wieder getan,

Holocaust Mahnmal

Holocaust Mahnmal

 

ich war wieder in der schönsten Hauptstadt Deutschlands. Es macht einfach Freude, sich zu Fuß mal durch die Straßen zu bewegen, so nimmt man ganz andere Perspektiven war. Mit dem Flieger bleibt das Handgepäck für einen Städtetrip eher klein bemessen. Von daher hätte ich mir in dem einen oder anderen Augenblick schon gerne noch ein anderes oder ein zusätzliches Objektiv gewünscht, aber ich habe es ja so gewollt. Bei diesem Besuch habe ich mir sehr viel Zeit für das Mahnmal genommen und dort viele Bilder gemacht, über die ich sehr glücklich bin. Damit ich etwas mehr zeigen kann, habe ich einige Bilder in einer Diashow zu einem Video verarbeitet. Aber schaut einfach selber mal …

Mein Hauptstadtvideo