Unendliche Weiten – ich seh den Sternenhimmel

Ich hatte schon mal einen Beitrag zu diesem Thema geschrieben, aber ich kann es einfach nicht lassen den Himmel zu fotografieren wenn ich im Norden bin. Abseits der großen Städte hat man nicht mit der Lichtverschmutzung zu kämpfen, so wie hier im Ruhrgebiet. Ich habe immer mal versucht hier einen Blick auf die Milchstraße zu werfen, aber es gelingt bei dem ganzen Umgebungslicht hier einfach nicht. In diesem Fall war ich in Grube an der Lübecker Bucht. Wenn dort die Nächte sternenklar sind, ist es ein wunderbares Schauspiel, wenn man den Blick nach oben richtet. Der Juli und der August sind die Monate, in denen man fast eine Garantie für Sternschnuppen hat. Auf einigen meiner Bilder sind die dann auch wunderbar als durchgezogene Linie zu sehen. Wenn die Linie regelmäßige Punkte aufweist, handelt es sich um einen Flieger.

Nachthimmel an der Lübecker Bucht

Nachthimmel an der Lübecker Bucht mit einer Sternschnuppe

Nachthimmel an der Lübecker Bucht

Die Milchstraße und eine Sternschnuppe

Nachthimmel an der Lübecker Bucht

Hier kann man sehr gut den Flieger sehen

Nachthimmel an der Lübecker Bucht

Nachthimmel an der Lübecker Bucht

 

Heute Nacht sind mit etwas Glück reichlich Sternschnuppen unterwegs…

http://www.welt.de/wissenschaft/article157563558/Perseiden-2016-die-Nacht-der-Sternschnuppen-naht.html

Das ist mir nicht Schnuppe – Stars & Stripes (Teil 1)

Ich habe in der Vergangenheit immer mal wieder den Nachthimmel fotografiert. Mal als ein mit eingefangenes Beiwerk aber eben auch als Hauptteil der Abbildung. In der Regel habe ich dort mit (teilweise sehr) extremen Langzeitbelichtungen gearbeitet habe. Häufig hatte ich bei der Art der Fotografie Probleme dass mir bei einer Belichtung das Objektiv unbemerkt beschlagen war und ich die Aufnahme danach löschen konnte. Immer waren bei den extrem langen Belichtungen die Sterne als Kreise oder Streifen abgebildet.

Unbeachtet der verwendeten Aufnahmetechnik, habe ich es noch nie versucht mit einer SLR-Ausrüstung die Milchstraße zu fotografieren. Die digitalen Kameras in der Vergangenheit hatten gar nicht die technischen Möglichkeiten hinsichtlich des Rauschverhaltens bei hohen ISO-Werten solche Bilder machen zu können. Jetzt will ich nicht behaupten das die aktuellen Kameras nicht mehr rauschen aber was uns da heute, auch von Konsumerkameras, so geboten wird ist ganz großes Kino.

Leider habe ich in meiner Heimat, dem Ruhrgebiet, keine Möglichkeit die Milchstraße überhaupt zu sehen. So habe ich mich Anfang August mit meiner Kamera in Norddeutschland aufgebaut und versucht zumindest  einen Teil der Milchstraße auf den Chip zu bannen. Wirklich schön finde ich die auf einigen Bildern sichtbaren Sternschnuppen, es sind die ununterbrochenen Striche am Nachthimmel. Durch das Bild fliegende Flugzeuge hinterlassen immer eine unterbrochene Leuchtspur. Ich mache es ganz sicher wieder … und Teil 2 folgt auch noch.  
Musik dazu ? Stairway to Heaven

Stairway to Heaven

Stairway to Heaven

Stairway to Heaven

Stairway to Heaven

Stairway to Heaven

Stairway to Heaven

Stairway to Heaven

Stairway to Heaven

Wenn ich das Bild so sehe,

dann möchte ich eigentlich gerne wieder mehr Panoramen machen. Mal sehen wie ich das anstelle, da ich einerseits die irre Auflösung liebe aber auch nicht unbedingt mit den riesigen Datenmengen arbeiten möchte. Das ist wie beim Auto, das kann ich auch nicht erwarten das ich mit 3 Litern Benzin bei Vollgas auskomme. Allerdings muß ich schon zugeben das ich hier ziemlich in den Topf gegriffen habe. Mit etwas über 100 MP ( bei 300 dpi ) reicht es locker aus um einen LKW damit rundum zu verkleiden. Ausbelichtet in 1,2m x 0,6m macht das schon ziemlich was her. Na ja, zumindest ich sehe das so 😉

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