Was für ein Aufsehen :-)

Ich habe in den letzten Jahren schon viele Shootings gemacht aber so ein Aufsehen wie hier habe ich selten verursacht. Fangen wir einfach mal vorne an. Mit Routhy habe ich Anfang diesen Jahres schon einmal gearbeitet und so hatten wir uns Anfang November wieder für ein Shooting verabredet. Ziel war es, einfach durch ihren Wohnort zu ziehen und die vorhandenen Spots zu nutzen für unser Shooting. Sie brachte dann eine Freundin mit zum Set und im Laufe der nächsten Stunde brachten wir den Verkehr in der Innenstadt fast zum Erliegen. Die beiden Mädels haben wirklich alle Augen auf sich gezogen. Da haben im fließenden Verkehr Autos gehalten um zu schauen was wir da machen! Was haben wir für einen Aufstand verursacht aber wundert euch das wirklich bei diesen Models? Was für ein Spaß 🙂

Musik dazu?

Routhy

Routhy

Claudia

Claudia

Claudia & Routhy

Claudia & Routhy

Routhy

Routhy

Routhy

Routhy

Claudia

Claudia

Routhy

Routhy

Routhy

Routhy

Danke Paul!

Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll, irgendwie versuche ich hier etwas Unmögliches. Vielleicht kennt nicht jeder den Fotografen Paul Ripke, aber gesehen hat ihn schon die ganze Nation. Nach dem WM-Endspiel konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen als ich Paul mit seiner Leica auf dem Spielfeld rumlaufen sah. Das Buch  dazu (One night in Rio) ist vor wenigen Tagen erst erschienen, aber ich bin mir sicher, dass es lohnt da auch mal mehr als nur ein Auge zu riskieren.

Viele Kollegen lassen sich ihren Jahresverlauf mit allen Highlights als Fotobuch drucken, ein paar bringen das sogar als Buch auf den Markt. Allerdings denke ich, dass die wenigsten der Kollegen so viel in ihr Jahrbuch packen können wie Paul Ripke. Das Buch liegt hier vor mir, ist rund 4cm stark und hat etwa A4 Format. Alles, wirklich alles wirkt sehr wertig und man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen. Unglaublich was da an Emotionen und großartigen Bildern in nur einem Jahr entstanden ist.

Wie soll ich es sagen: ich freue mich schon auf dein Jahrbuch 2014 Paul 😉

 

Paul_Ripke_2013

Paul_Ripke_2013

Paul_Ripke_2013

Paul_Ripke_2013

Paul Ripke 2013

Paul Ripke 2013

Paul Ripke 2013

Paul Ripke 2013

Paul Ripke 2013

Paul Ripke 2013

Paul Ripke 2013

Paul Ripke 2013

Paul Ripke 2013

Paul Ripke 2013

Paul Ripke 2013

Paul Ripke 2013

Paul Ripke 2013

Paul Ripke 2013

Julia – ein wunderbarer Sommertag

Ich glaube Julia muss ich hier auf meiner Seite nicht mehr wirklich vorstellen. In den letzten Jahren haben wir immer wieder miteinander gearbeitet und so haben wir auch in diesem Sommer wieder ein Shooting auf die Beine gestellt. Etwas schwieriger wird es in Zukunft, da Julia momentan nicht in Deutschland lebt, aber ich arbeite auch gerne in Frankreich 😉
Hier sind jedenfalls ein paar Eindrücke von einem tollen Sommertag und einem ebensolchen Shooting. Ich finde man sieht es den Bildern auch an und jetzt in der kühlen Jahreszeit erfreue ich mich umso mehr an diesen sommerlichen Bildern…

Julia

Julia

Julia

Julia

Julia

Julia

Julia

Julia

Julia

Julia

Julia

Ein weiterer Einsatz für „Tapfere Knirpse“

Mein vierter Einsatz für den Verein „Tapfere Knirpse“ führte mich in unsere Nachbarstadt zum kleinen Noah. Den ersten Kontakt mit der Familie hatte ich bereits im Mai nach der Zuteilung des Shootings durch den Verein. Bereits beim ersten Telefonat war klar, die Chemie stimmt und so wurde schnell ein Termin für das Shooting gefunden. Leider war der kleine Mann in diesem Sommer häufiger im Krankenhaus und so wanderte der Termin für das Shooting immer weiter in den Herbst hinein. An einem wunderbaren sonnigen Tag im Herbst hat es dann doch geklappt mit dem Shooting und es war ein unglaublich schöner Nachmittag für uns alle. Noah ging es relativ gut und er hatte sichtbaren Spaß mit seinen Geschwistern auf dem Spielplatz.

Noah

Noah

Wenn ich diese Bilder hier von Noah und seiner Familie sehe, dann weiß ich warum ich bei den „Tapferen Knirpsen“ als Fotograf dabei bin.

Noah

Noah

Noah

Noah

Noah

Noah

Noah

Noah

Noah

Noah

Ein Tipp für den Abend

Wirklich kurzweilige Unterhaltung für heute Abend verspricht der Radiosender WDR2. Dort wird im Rahmen der Sendung „Montalk“ der Fotograf Jim Rakete zu Gast sein. Vielen dürfte er auch noch als Manager diverser Bands der neuen deutschen Welle (Nina Hagen, Nena, Spliff) sein. Wirklich klasse sind seine Bilder, voller Nähe und Emotion und in vielen Fällen Großformat. Auf Arte gab es vor ein paar Jahren eine ganz wunderbare Dokumentation über Jim.


Neben mehreren Ausstellungen die ich von Jim gesehen habe, hatte ich das Vergnügen ihn auf der Frankfurter Buchmesse bei einem Vortrag zu erleben. Das wird nachher ganz sicher toll beim Montalk aber alle die von 19.05-21.00 Uhr nicht die Zeit finden am Radio dabei zu sein, können sich den Beitrag auf der Seite von WDR2 auch später noch anhören.

13. Bottroper Gospelwoche

Es gibt sicherlich eine Menge toller Veranstaltungen in meiner Region aber das hier ist nur schwer zu toppen. Wie auch im vergangenen Jahr schon, habe ich die Bottroper Gospelwoche mit der Kamera begleitet. Es ist immer wieder ein Event der besonderen Art das sicherlich seines gleichen sucht. Da reisen großartige Musiker aus der ganzen Welt an und geben Workshops zwischen den zahlreichen Auftritten.  Es war wieder wunderbar und auch berührend all diese lieben Menschen zu treffen und zu fotografieren. I miss you all 🙂

Gospelnacht 2014

Gospelnacht 2014

Bottroper Gospelnacht 2014

Bottroper Gospelnacht 2014

Bottroper Gospelnacht 2014

Bottroper Gospelnacht 2014

Bottroper Gospelnacht 2014

Bottroper Gospelnacht 2014

Bottroper Gospelnacht 2014

Bottroper Gospelnacht 2014

Bottroper Gospelnacht 2014

Bottroper Gospelnacht 2014

Bottroper Gospelnacht 2014

Bottroper Gospelnacht 2014

 

Marvin

Als ich neulich mal wieder nach einem Model suchte, bin ich im Internet über Marvin gestolpert. Mir gefiel der Gedanke mit einem Model zu arbeiten das sich im Stil der 50´er Jahre kleidet. Es war ein schönes Shooting an einer ehemaligen Zeche und uns beiden richtig viel Spaß gemacht. Seht selber …

Mavin fotografiert von Tom Scheiker (Copyright)

Marvin

Marvin

Marvin

Marvin

Marvin

Marvin

Marvin

Marvin

Marvin

Grundlagen Teil 1 – Die Blende

Es hat ein wenig gedauert aber jetzt habe ich mich endlich daran begeben und ein kleines Video gemacht. Es werden in losen Abständen weitere Videos folgen. In diesem Video geht es um die Blende und wie man sie für seine Bilder nutzen kann. Für die „alten Hasen“ unter euch ist das nichts neues was ich da erzähle, aber für die unter euch die mit der Fotografie beginnen ist das wirklich wichtig. In der nächsten Zeit folgen dann weitere Videos zu den Themen „Belichtungszeit“ und „ISO“. Für Anregungen bin ich dankbar 🙂

Hier ist dann auch noch die versprochene Tabelle in der „Ganze Blendenstufen“ aufgelistet sind.

Ganze Blendenstufen

Ganze Blendenstufen

Die ist extrem praktisch wenn wir die Belichtungszeit berechnen müssen. Aber davon später mehr 🙂

Das Hypersupermachtbestimmtganztollebilder Programm – ein Einsteigertipp

Da war sie wieder, die Frage – diese Frage. Sag mal Tom, kann ich um so ein Ergebnis zu erzielen nicht auch das Hypersupermachtbestimmtganztollebilder Programm der Kamera einstellen?

Ja, kannst du aber dann werden deine Bilder nicht so wie du sie haben möchtest. Sie werden dann so wie die Kamera die Situation sieht und erfasst. Das muss nichts mit dem zu tun haben was du eigentlich erreichen möchtest. Nehmen wir die Methode der Belichtungsmessung, die Kameraprogramme arbeiten in weiten Teilen mit der Mehrfeldmessung, um einen insgesamt ausgewogenen Bildeindruck zu bekommen. Was ist daran jetzt schlecht? Stellen wir uns mal folgende Situation vor:

Skizze Strasse

Skizze Strasse

Die erste Frage, ist dann schon mit welchem Programm man da arbeiten soll. Landschaft, Portrait oder doch lieber noch ein ganz anderes?

Wir fotografieren also eine Person auf der Straße und was wird die Mehrfeldmessung für die Belichtungsmessung messen? Die Straße, die nicht unser Hauptmotiv ist und den größten Teil im Bild einnimmt aber eigentlich ging es ja um die Person. Die ist in diesem Fall deutlich unterblichtet was ich eigentlich nicht möchte. Wo wird die Schärfe liegen? Wie wird die Tiefenschärfe sein? Wir haben an dieser Stelle kaum Möglichkeiten in den Prozess einzugreifen.

Was also tun? Die Belichtung angleichen ist der eine Ansatz aber ich möchte auf etwas ganz anderes hinaus. Mir ist schon klar, die Kamera rein manuell zu bedienen wird die meisten Einsteiger überfordern.

Fangen wir mit der Belichtung an, um diesem Dilemma zu entgehen arbeite ich zu 98% mit der Spotmessung. Warum keine Mehrfeldmessung? Weil ich das was mir wichtig ist in meinen Bildern richtig belichtet haben möchte und nicht das drum herum. Damit haben wir schon die erste Hürde genommen auf dem Weg zum besseren Bild.

Dann möchte ich  euch natürlich auch dazu bringen eure Bilder bewusster zu gestalten und eben auch die Schärfe/Unschärfe als Gestaltungsmittel einzusetzen. Damit lässt es sich vortrefflich spielen und eben auch bewusst gestalten. Dinge, die für die Bildaussage nicht wichtig sind können einfach in der Unschärfe verschwinden. Das könnt ihr gerade als Einsteiger ganz wunderbar machen wenn ihr eure Kamera so einstellt, dass ihr die Blende wählt und die Belichtungszeit von der Kamera automatisch eingestellt wird. Dafür gibt es etliche Herstellerabhängige Bezeichnungen, lest das einfach mal in eurer Bedienungsanleitung nach.

Wer mir nicht glaubt dass die Bilder besser werden, der nimmt sich nun seine Kamera und versucht sich mal an solchen Gegenlichtsituationen.

Routhy

Routhy

Herbstshooting

Herbstshooting im Wald

Bitte lasst mich dann auch wissen mit welchem Hypersupermachtbestimmtganztollebilder Programm ihr da zu konstant guten Ergebnissen kommt. 😉
Noch besser ist es natürlich wenn ihr auch die Einstellung der Belichtungszeit selber in die Hand nehmt, aber das kommt noch. Viel Spass beim Ausprobieren und mit den tollen Bildern die ihr jetzt machen werdet.

RAW oder JPG – ein Einsteigertipp

Warum man lieber in RAW und nicht nur JPG fotografieren sollte.

Eigentlich ist es doch eine tolle Geschichte. Man hat eine tolle Kamera, macht Bilder und kann diese dann sofort um die Ecke drucken lassen um sie dann der Oma zu zeigen. So wird es auch millionenfach gemacht in Deutschland. Ist ja auch irgendwo gut so, mag sich doch nicht jeder mit dem Thema Bildbearbeitung auseinandersetzen. Viele der Kameras aus dem Konsumbereich bieten auch gar keine Möglichkeit die Bilder im RAW-Format zu speichern. Warum dann also?

Nun die JPG können natürlich auch noch bearbeitet werden aber eben nicht verlustfrei und schon gar nicht in dem Rahmen wie es bei den Rohdaten möglich ist. In den Rohdaten ist einfach viel mehr enthalten als es uns die JPG´s zeigen. Warum hat ein JPG eine Dateigröße von 8-10 MB und die passende Rohdatei dazu 18 MB oder mehr wenn es doch das gleiche Bild ist?
Richtig spannend wird es, wenn wenig oder viel Licht im Spiel ist. Hier lassen sich im nachhinein am PC noch echte Wunder vollbringen. Da kommen Dinge aus dem Schatten heraus, die in einem JPG einfach nicht mehr zu sehen sind. Man verschenkt einfach unheimlich viele Reserven wenn man sich auf das JPG beschränkt. Hier mal ein Beispiel was bei einer RAW-Datei möglich ist. Das Bild habe ich in Oberbayern in einem Kloster aufgenommen und die einzige Lichtquelle im Bild war die offene Tür in meinem Rücken. Bei der Aufnahme habe ich versucht ein Ausbrennen der hellen Bereiche zu vermeiden weil ich wusste, dass ich die dunklen Bereiche am PC wieder hoch ziehen kann.

Out of cam

So kam das Bild aus der Kamera

Aus Lightroom heraus

Das gleiche Bild nach ein wenig zupfen an den Reglern in Lightroom

Man hätte jetzt noch weiter an dem Bild arbeiten können aber ich wollte euch eigentlich damit nur zeigen welche Dynamik die aktuellen Sensoren haben. All diese Möglichkeiten verschenkt man, wenn man sich auf das Fotografieren mit JPG beschränkt. Wichtig ist einfach nur beim Fotografieren auf das Histogram zu achten damit nichts ausbrennt oder absäuft.

Ein weiteres Beispiel ist der Weißabgleich. Wer kennt die Bilder nicht in denen die Farben einfach nicht passen? Wo Bilder, die bei Kunstlicht aufgenommen wurden aussehen, als hätten die abgebildeten Personen das Mittagessen nicht vertragen. Das lässt sich am RAW wunderbar einstellen und korrigieren. Man kann auch den Regler für den Weißabgleich gezielt dafür nutzen um den Bildern eine kältere oder auch eine wärmere Stimmung zu geben. Hier noch einmal das Bild von eben mit einer etwas anderen Stimmung nur durch den Weißabgleich.

Anderer Weißabgleich

Nochmal das Bild aber mit einem anderen Weißabgleich

Meine Kameras bieten die Möglichkeit beides gleichzeitig zu speichern, das RAW und eben auch das JPG. Da ich viel in SW arbeite lasse ich die JPG dann gleich dementsprechend bearbeiten und auch bei Bedarf dann anzeigen. So habe ich immer ein gutes Gefühl was aus den Bildern nachher werden kann. Die Bearbeitung erfolgt aber dann immer am RAW und das dann in Lightroom in der aktuellen 5er Version.

Wie wir die bearbeiten, dazu kommen wir dann noch an anderer Stelle.